Makabär



Aufführungen 1999 und 2000

Gegen astronomische Gagen gerne wieder!



Zum aktuellen Programm: Makabär - The Band


Eine abstruse, komische, dunkle Reise.
Begegnungen mit Kommissar Böck,
Rotkäppchen, Fischzüchtern und
durchgeknallten Musikern.
Konfrontationen mit Bären jeglicher
Couleur stehen an. Und Musik natürlich,
die gute, alte schöne Musik. So mit allem
was dazugehört: Harmonien, Melodien,
Rhythmus, ja der Rhythmus... und Texte,
auch geklaute. Sprache verflixte. Nun ja,
abschweifen können sie selber.
Markus Fischer, ausgezeichneter Bassist,
René Reimann, hervorragender Gitarrist
und Rolf Strub, bekannt beim Theater,
Funk, Film und Sozialamt führen durch
einen Abend voller Schwärze. Sie
können ihre Fernsehbrille ruhig zu Hause
lassen. Trinken sie etwas, vorher. Nachher
brauchen Sie bestimmt einen. In diesem
Sinne, wohl bekomms.



Projektbeschreibung



Das Hörspiel Makabär wird live aufgeführt und vertont.

Das Stück gehört in den Bereich des experimentellen Theaters und ist in dieser Form sicher etwas noch nie Dagewesenes. Es wird darin mit gängigen Hör- und Sehgewohnheiten experimentiert.
Das Stück beginnt wie eine normale Theateraufführung im Hellen, mit beleuchteter Bühne, taucht aber bald in absolute Dunkelheit ab und wird so zu einem eigentlichen Hörspiel. Ab diesem Punkt bilden sich die Bilder zu dieser recht absurden Geschichte nur noch in den Köpfen der Zuschauer und das Hörspiel wird zu einem sehr individuellen Erlebnis. Licht wird nur noch ab und zu als Spot vereinzelt auf gewisse thematische Ikonen gegeben. Ansonsten läuft die Geschichte ohne visuelle Wahrnehmung ab.
Das Live-Hörspiel nimmt den Zuschauer während ca. 1¼ Std. auf eine fantastische Reise ins Ungewisse mit und verspricht für das Publikum zu einem umfassenden und einmaligen Erlebnis zu werden. Die Beschränkung auf den Hörsinn wird zur Bereicherung.



Zur Geschichte


Es wird musikalisch und textlich die absurde Geschichte von Kommissar Böck erzählt, der auf der Suche nach einem einzigartigen Steiff-Teddybären die unmöglichsten Abenteuer erlebt. Die Reise beginnt im Licht, führt durch Wüsten, Dschungel und Flussdeltas in die Schwärze. Bringt Böck an den Rand der Erschöpfung, schenkt ihm das Sumpffieber, den schieren Wahnsinn und die letzte Erkenntnis.
In seinen Fieberträumen sieht er sich als kleinen Jungen, der durchdrungen von Schüttelreimen sich die Welt erklären will. Er muss erfahren, dass alles was ein kindlich süsses Antlitz trägt, trotzdem den Naturgesetzen unterworfen ist und äusserst brutal und beängstigend sein kann.
In Visionen sieht er immer wieder seine alten Teddybären, auf verschiedenste Arten hingemeuchelt.
Schockiert aber geläutert findet Böck sich auf der anderen, der dunklen Seite wieder. Die letzte Erkenntnis ist der Tod.
Dies alles klingt düster und psychologisch. Halb so schlimm. Der witzige Umgang mit der eigenen Sterblichkeit, das Makabere eben, hilft Zugang zu finden und ist guter Ersatztrost.



Die Akteure


Hinter dem Projekt stehen drei professionelle und bewährte Schweizer Kulturschaffende:
der Schauspieler Rolf Strub, der Gitarrist René Reimann und der Kontrabassist Markus Fischer. Sie bieten Gewähr für ein qualitativ hochstehendes Programm. Das Hörspiel und die Musik wurden von den drei Kulturschaffenden selbst geschrieben und komponiert.



Pressestimmen


"Das Hörspiel ist perfekt produziert und entführt die Besucher in immer neue Gefilde"

"Geboten wird eine Collage aus Versatzstücken, die ein traumwandlerisches Ganzes ergeben. Skurril, absurd und makaber ist das Material, aus dem das Stück gewoben ist - daraus entsteht ein Teppich, auf dem sich jede einzelne Zuhörerin und jeder Zuhörer frei bewegen kann. So wird an einem Abend nicht ein einziges Stück gegeben, sondern ebenso viele, wie es im Saal Zuschauer gibt."

"Fischer, Strub und Reimann sind mit der Uraufführung des Live-Hörspiels bewusst ein Experiment eingegangen, das ihnen aber vollauf gelungen ist."

Aargauer Zeitung, 11. Nov. 1999

"Immer wieder wird der Zuhörer überrascht... Fischer und Reimann beherrschen ihre Instrumente perfekt und Strubs Texte strotzen nur so von abstrusen Reimen und Wortspielereien."

"Kino im Kopf"

Oltner Tagblatt, 11. Nov. 1999



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