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"Böse Schlager - aufs Ohr gehauen"
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Von dreien die auszogen das Böse mit Bösem zu bekämpfen.
Zwei Musiker ein Schauspieler. Kann das gut gehen?
Nicht wirklich.
Saitenzupfer, verhaftet in einer allzu harmonischen Harmonielehre.
Rampensau, die nach ihren inneren Abgründen giert, um geliebt zu werden.
Aber trotzdem. Irgend etwas scheint dran zu sein.
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Ausgehend vom experimentellen Live-Hör-Spiel MAKABÄR (1999 / 2000) versuchen die
drei ungezogenen Buben, die Welt mit einem kabarettistischen Liedprogramm zu beglücken.
Vor allem die Mädels hatten als Kritikpunkt beim Live-Hör-Spiel MAKABÄR immer
wieder die schönen Lieder, die tollen Stimmen erwähnt und die abstruse Geschichte
nicht goutiert.
Was also liegt näher als den Frauen gefallen zu wollen. Und wenn man in der heutigen Zeit dem
weiblichen Geschlecht gefällt, ist Mann auch bei den anderen Männern ein Hirsch.
Logisch oder!?
Und bald werden auch Kinder, ja Kleinkinder, Windelterroristen, diese Lieder, diese
Ohrwürmer vor sich hinmümmeln.
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Des Schauspielers Sprache ist das Bühnendeutsch und des Musikers Weg zum Herzen
der Menschheit ist das Zupfen, Streichen und Schlagen von Saiten.
Und das Tor ist das Ohr.
Wenn man nicht auf die Texte hört, und die Animositäten der
Bühnenprotagonisten ausser acht lässt, könnte das ein schöner
Abend werden.
Markus Fischer, René Reimann und Rolf Strub führen selbstironisch das
Scheitern eines geglückten Experiments vor (oder vice versa):
MAKABÄR - THE BAND spielt "Böse Schlager - aufs Ohr gehauen"
Wohl bekomms!
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Soeben ist die CD "Makabär The Band - Vollreinigung Kotzenberg Vollreinigung
Böse Schlager aufs Ohr gehauen" erschienen.
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Diskografie
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Plattenkritiken
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"Das Album Vollreinigung Kotzenberg Vollreinigung erinnert mich an Rubber
Soul von den Beatles" sagte ein Musikkritiker nach erstmaligem Hören.
"Noch nicht ganz ausgereift, wohl aber mit kompakten Songs die ins Ohr gehen und
schon die späteren Experimente mit Streichern erahnen lassen. Die 15 Nummern
von Makabär The Band im Gegensatz zu den 14 auf Rubber Soul, werden von nur
3 Europäern zum Besten gegeben. Flanger Müller, Schweiz, Juha Hautamäki,
Finnland und Peter Rost, Deutschland, zaubern ohne Schlagzeug dennoch
meistens einen dichten, groovigen Sound der aufhorchen lässt. Nicht ganz so
rockig wie die Pilzköpfe, schufen die Pappköpfe doch ein Werk von enormer
Bandbreite. Unvergessen sind die Live-Konzerte mit einem redseligen Peter
Rost, einem schweigsamen Juha Hautamäki und dem aufmüpfigen, rebellischen
Flanger Müller. So unterschiedlich wie die Persönlichkeiten von den Fab Four
sind diese Thrilled Three und auch, zugegeben, ein bisschen durchgeknallt."
Blablabla, interessiert uns nicht was dieser unbekannte Musikkritiker zu sabbeln hat.
Wir finden diese CD unvergleichlich. Und kaufen, einem inneren Zwang folgend, das Album
Vollreinigung Kotzenberg Vollreinigung zur Erbauung in dunkelgrauen Stunden.
Wer ist wir? Wir das bist du. Oder anders gesagt: Wir, das sind alle.
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"Meine Fresse, mit dem Teil ist Euch was richtig Gutes gelungen: ich bin
schwer beeindruckt sowohl vom Arrangement als auch von den Texten!!!!!
Ich kann nur hoffen, dass es die "anderen" auch so sehen...
Auf jeden Fall viel Erfolg mit der CD: verdient hat sie es allemal!!!"
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"Was heisst hier wohlmeinend: die CD ist klasse, und ich muss es wissen,
denn meinem Musikgeschmack trauen die Wenigsten über den Weg ... ;-) "
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""Vollreinigung Kotzenberg Vollreinigung" heisst das dieses Jahr erschienene erste Album
der Oltner Makabär The Band. Darin verpackt das Musikertrio makaber-skurrile Texte in
zartsüsse Melodien - ganz nach ihrem Motto: "Böse Schlager - aufs Ohr gehauen".
Irgendwie erinnern die drei an die legendären Comedian Harmonists, die Beatles oder
sonst eine Schnulzenschlager-Combo: Sanft kommen ihre Lieder daher, in zartsüssen
Tönen - herrlich besäuselnde Hintergrundmusik eigentlich. Das Makabär-Werk
als Hintergrundmusik an sich vorbeiziehen zu lassen, wäre aber - zumindest für
Liebhaber schwarzen Humors - Perlen vor die Säue geworfen. Denn wer sich die Texte des
Trios anhört, fühlt sich unvermittelt an die deutsche Punkband Die Ärzte
erinnert: Der Inhalt kommt deftig, kurios, skurril und makaber daher - ihrem Namen macht die
Band alle Ehre.
Die CD ist ein kabarettistisches Liedprogramm und "das Tor ist das Ohr", so das
Trio mit Rolf Strub (Gesang), Markus Fischer (Kontrabass) und René Reimann (Gitarre).
Allerlei Unglückwünsche
Doch was wären Künstler ohne Künstlernamen? Auf der CD selbst sind die drei
genannten Namen nicht zu finden. Die drei Oltner geben sich in ihrem Booklet viel mehr als
europäisches Trio: Strub wird zum Deutschen Peter Rost (mit seiner geschliffenen
Gesangssprache nimmt man dies dem Schauspieler auch ab), Fischer wird zum Finnen Juha
Hautamäki, und Reimann bleibt seiner schweizerischen Nationalität als Flanger
Müller treu. Der «Namenswechsel» ist durchaus Programm, denn: «Geschichten erzählen
wollen wir. Ob erstunken und erlogen oder die reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit.»
Und sich die Geschichten der drei erzählen zu lassen ist ein bitterbös herrliches
Vergnügen. Schon der erste Song ist ein richtiger Ohrwurm: "Alles Gute" kommt der
Titel unschuldig daher, doch die vermeintliche Glückwünsche entpuppen sich
geradezu als Unglückswünsche: "Ich wünsch mir, dass du umfällst und
dabei die Nase brichst", tönt es da. Oder: "Verlier doch mal den Faden oder besser den
Verstand." Und nach all den Verwünschungen klärt der Refrain über deren Sinn
auf: "Alles Gute, nur aus Schaden wird man klug", lautet die Moral der Geschichte.
Beim "Drunk Funk" wiederum beschreibt Strub den hürdenreichen und halsbrecherischen
Heimweg eines Betrunkenen, wobei dieser schliesslich zur Einsicht kommt, dass "das
linke Bein im Leben steht und das rechte steht schon im Grab" - wobei er sich allerdings
fragt, weshalb denn immer nur das rechte im Grab stehe. Ein Stück übrigens, das
musikalisch besonders groovig daherkommt.
Ode an die Reinemachefrau
Ein vermeintliches Liebeslied ("Oh, wie vermiss ich dich") wiederum entpuppt sich
nicht etwa als eine Ode an die Liebste, sondern unvermittelt als verzweifelter Hilferuf an
die "geliebte Reinemachefrau": "Jetzt sitz ich hier, in diesem Schlamassel,
ganz alleine und weiss nicht, was ich tun soll, ohne dich; mit dem Dreck."
Skurril kommt auch der Song "Sack" daher. Strub haucht diesmal einer Plastiktüte
Leben ein, beschreibt auf humorvolle Art deren Gedankengänge als oller, spröder, leerer Sack, der
über ein besseres Leben als voller praller Sack oder gar als schöner Frack träumt. "Die
meisten Säcke machen wenigstens noch Sinn. Man steckt was rein, man holt was raus, für einen
Sack ist das ein Gewinn", sinniert die arme leere Tasche.
15 Songs der Thrilled Three
Das Album ist quasi die Fortsetzung des experimentellen Live-Hör-Spiels "Makabär" von
1999/2000. Die nun präsentierten CD-Erstlingswerk von Makabär The Band - beziehungsweise
der Thrilled Three - bietet 15 Songs mit insgesamt über einer Stunde Laufzeit.
Für Freunde des schwarzen Humors ein absolutes Muss!"
Oltner Tagblatt
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Konzertkritik
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"Mir und vielen anderen am Freitag Anwesenden hat jedenfalls eure Performance
ausgezeichnet gefallen und wir würden euch sehr weiterempfehlen."
apArt - Plattform Kultur, André Boschung
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Kontakt
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